MagicMap Architektur und Schnittstellen

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MagicMap ist modular aufgebaut und bietet mehrere Möglichkeiten zur Erweiterung oder zur Koppelung an externe Anwendungen.

  • MagicMap Plugins - Der Java Client kann durch Plugins erweitert werden. So lassen sich etwa Stumbler für spezielle drahtlose Protokolle ergänzen (z.B. bestimmte RFID-Typen), anwendungsspezifische Tracker einbinden (z.B. zur Alarmsteuerung bei bestimmten Ereignissen, siehe MagicTracker-Plugin) und man kann die Visualisierung erweitern (etwa durch Infoobjekte) oder ganz ersetzen.
  • MagicMap WebServices - Über diese Schnittstelle kommunizieren die Clients und der Server. Hier können externe Clients oder Anwendungen ankoppeln.
  • UDP-Schnittstelle - hier können externe Stumbler Daten zu Signalmessungen für den MagicMap Java-Client anliefern
  • NMEA-Schnittstelle - hier können externe Anwendungen auf dem MagicMapCE-Client die ermittelten Positionsdaten nach dem NMEA-Protokol (Standard für GPS-Geräte) abfragen und weiterverwenden (in Entwicklung)
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Inhaltsverzeichnis

(1) Stumbler

Die Stumbler-Schnittstelle übergibt Messung und Typ (WLAN, RFID, ZigBee,...) sowie weitere Paramter zur Identifikation (Hardwaretyp, MAC, Hersteller, Treiber,...). Näheres siehe MagicMap_Stumbler_Interface.

(2) GPS-Interface

Über diese Schnittstelle werden GPS-Daten - falls das entsprechende Gerät mit einem GPS-Empfänger ausgestattet ist, an das System übertragen.

(3) Sonstige Sensoren

Des weiteren existiert eine Schnittstelle, über die sonstige (keine Signalstärken) Sensorendaten übergeben werden (etwa Beschleunigungswerte, Geschwindigkeiten, etc.) können.

(4) Schnittstelle zum Normalisierungs- und Berechnungs-Modul

  • Normalisierung: Aus den Messungen und den Typinformationen werden "normalisierte Distanzschätzungen" mit den Paramtern m (Mittelwert) und s (Streuung) erzeugt (unter der Annahme einer Lognormalverteilten Wahrscheinlichkeitsverteilung). Dabei wir die Winkelabhängigkeit, die Empfindlichkeit und Normierungsabweichung und ggf. ein Umgebungsmodell berücksichtigt. Absolute Positionsangaben (etwa GPS) und Entfernungen (Ultraschall) werden durch die Normalisierung an das Berechnungsmodul durchgereicht.

Bei der Normalisierung können Kontextinformationen einbezogen, und so bessere Distanzschätzungen gewonnen werden. Näheres siehe Normalisierung.

  • Berechnung: Aus den normalisierten Distanzschätzungen werden die Positionen berechnet (der auf diesem Knoten zur Berechnung vorgesehenen Knoten). Siehe MagicMap Verfahren.

(5) Schnittstelle zum User Interface (Visualisierung)

Die Visualisierung erhält die verfügbaren Knoten und Kanten mit entsprechenden Parametern und bietet Ansichten um diese zu visualisieren und zu verwalten. Dabei existieren verschiedene Userinterfaces für verschiedene Systeme bzw. Displayauflösungen.

(6) Webservice-Interface

Über SOAP-basierte Webservie-Schnittstellen können externe Anwendungen auf den verfügbaren Datenbestand zugreifen um diese weiterzuverarbeiten. Für weitere Informationen siehe MagicMap_WebServices

(7) Serielle Schnittstelle über COM-Port nach NMEA183-Standard

Hier können die Positionsdaten auf Windows Mobile Geräten wie gewohnt über die NMEA-Standardschnitstelle abgerufen werden. Dadurch können alle Anwendungen, die diesen Standard unterstützen (u.a. Navigationssoftware), direkt die MagicMap-Positiosdaten benutzen.

(8) + (9) Kommunikations-Schnittstelle

Schnittstelle, um Messwerte, Positionsschätzungen, Karten und weitere Objekte an andere Knoten zu verteilen bzw. von anderen Knoten zu sammeln. Mehr dazu unter MagicMap WebServices. Siehe auch Diskussion im MagicMap Forum.

(10) Infoobjekt-Schnittstelle

Schnittstelle, um Informationsobjekte zu verwalten. Informationsobjekte werden einem Placemark auf einer Karte oder einem physikalischen Objekt (z.B. Benutzer mit PDA) zugeordnet. An diese Informationsobjekte können URLs (also normale Webseiten) mit Informationen angehängt werden.

(11) Normalisierung -> Berechnung

Die Schnittstelle übergibt intern die normalisierten Distanzschätzungen des Normalisierungsmoduls an das Berechnungsmodul. Von außen kann diese Schnittstelle nicht beeinflusst werden.

(!2) + (13)

Schnittstellen zum Umgebungs- und Bewegungsmodell. Die Normalisierung und Berechnung können über die Schnittstelle auf die entsprechenden Modelle zugreifen, mit ihnen Daten austauschen, und so die enthaltenen Inforamtionen für ihre Berechnungen nutzen.

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