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Pibach: Hätte Idee eines "Voting-Servers"

Sollte so funktionieren: Man trägt auf beliebigen Web-Seiten einen HTML-Code ein, der auf den Voting-Server verlinkt. So ähnlich, wie es viele Hit-Counter bereits gibt. Klickt man auf den Link ist man auf dem Voting Server. Als Parameter wurden übergeben: die Frage, die wird wiederholt, und die möglichen Antworten, sowie ggf. die zur Abstimmung zugelassenen Personen (z.B. ein bestimmter Range von IP-Adressen), verlangte Sicherheitstufe und ob die Votes Anonym aufgelistet werden oder ob Identifizierer angegeben werden, sowie ob ggf. obtional ein Kommentar eigegeben werden kann.

Nun klickt man auf eine der Antwort-Varianten. Dann landet man wieder auf der Ursprungsseite. Dort wird das aktuelle Abstimmungsergebnis als Balkendiagramm angezeigt (Link auf ein generiertes Preview-Gif auf dem Voting-Server), und ist durch entsprechende XML-Tags auch maschinenauslesbar. Damit also auch für Visualisierungssysteme oder "Social Networks Analysis" nutzbar. Klick auf das Preview Gif bringt einen wieder zum Voting-Server, wo detailiert alle Daten der Abstimmung stehen, sowie weitere Votes abgegeben werden können.

Der Voting-Server müsste dafür sorgen, dass die Votes korrekt gezählt werden, also dass keine Doppelvotes oder andere Manipulationen auftreten können. Je nach Sicherheitsstufe würden entsprechene Authentisierungsmechanismen eingesetzt, angefangen von einfacher IP-Dubletten-Vermeidung, über Authentifizierung durch Passwörter, bis zu ausgefeilten RSA-Krypto-Techniken. Hübsche Erweiterung: manche User haben vielleicht gewichtete Stimmen ("Kompetenz-Ranking") und durch bestimmtes Verhalten kann man seine Gewichtung verbessern, etc (sowas wird sicher für "Kontroversen" sorgen...)

Solch einen Voting Server könnten Dozenten auf die Seiten Ihrer Lehrveranstaltungen stellen oder könnten in unserem Wikiweb Abstimmungen zu bestimmten Themen erleichtern. Beispielweise: Wie findet Ihr die Idee? Und dann: Voting("Gut","Mittel","Schlecht") Die Anwendungsfelder wären weitreichend, z.B.: Name des Profs/des Mitarbeiters/des Studenten, und dann Abstimmung über bestimmte Eigenschaften :-)

Weitergehende Anwendungsfelder lassen sich ausspinnen: private "Konfliktbewältigung", Mitarbeiter-orientiertes Firmen-Management, politische Abstimmungen bis zu Volksabstimmungen, "Basisdemokratisierung", bis zu ganzen Gerichts- oder Schlichtungsprozessen und Schöffenabstimmungen.

Mit dieser Archiektur wären die größten rechtliche Schwierigkeiten z.T. umgangen.

Vermutlich gibt es solche Voting-Dienste bereits (wer kennt welche). Die kann man aber bestimmt verbessern.

Was haltet Ihr davon (bitte hier Meinungen):

Earthtraveler: Voting-Server gibt es tatsächlich schon (Google):


Die im NOMADS Seminar 2004 entstandene Seminarabgabe von Annette Klepp liefert zum Thema "Voting Server" eine gute Recherche und Grundlagen.