Wirtschaftlichkeitsanalysen

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* Adaptivität * Adaptivität
* Agilität * Agilität
 +* SOA: Laut Definition des BITKOM handelt es sich bei einer SOA um ein Konzept, welches das Geschäft und die IT eines Unternehmens nach Diensten (Services) strukturiert. Diese sind modular aufgebaut und lassen sich zur Umsetzung von Geschäftsprozessen flexibel kombinieren. Die IT-spezifischen Bestandteile des Konzeptes werden durch eine IT- beziehungsweise System-Architektur umgesetzt, welche auf lose gekoppelten und technisch voneinander unabhängigen Services beruht, deren Interoperabilität auf offenen Standards basiert.

Version vom 02:16, 1. Nov 2009

Seite zur Diplomarbeit von Gunther M. Koch.

Thema: Wirtschaftlichkeitsanalyse serviceorientierter Architekturen am Beispiel von Geschäftsprozessen in der Personalwirtschaft

Inhaltsverzeichnis

Abstract

Serviceorientierte Architekturen (SOA) erlangen seit Jahren immer stärkere Bedeutung bzw. sind aus der Gestaltung zukünftiger IT-Strukturen nicht mehr wegzudenken. Doch gibt es eher wenige Arbeiten, die sich mit dem Nutzen einer SOA auseinandersetzen und dabei konkrete Zahlen präsentieren können. In dieser Arbeit soll dies anhand von zwei wichtigen Kennwerten geschehen, der Flexibilität und der Verfügbarkeit. Beide sind wichtige Kriterien für die Bewertung von Geschäftsprozessen. Gerade die Erhöhung der Flexibilität gilt als Grund für die Migration in eine Serviceorientierte Architektur. Beide Kennwerte stehen in einer wenig betrachteten Beziehung. So kann man die Verfügbarkeit von Prozessen über verschiedene Verfahren ermitteln, doch sind dabei häufig nicht alle Ereignisse, die zur Unterbrechung eines Prozess führen, betrachtet und insbesondere fehlt dabei ein Blick auf die Ressourcen, die aufgewendet werden müssen, um diesen Prozess wieder verfügbar zu machen. Dies gehört in den Untersuchungsbereich der Flexibilität. Darüber hinaus betrachtet die Flexibilität jede Änderung, die an einen Prozess durchgeführt werden muss, und den dadurch verursachten Aufwand. Somit sind diese beiden Werte wichtige Indikatoren für den positiven Effekt einer SOA-Migration. Dass durch eine höhere Verfügbarkeit eines Geschäftsprozess die Produktivität erhöht werden kann und die Flexibilitätserhöhung zur Einsparung von Ressourcen führten, wird mittels einer Wirtschaftlichkeitsanalyse überprüft. Hierzu werden die Verbesserungen der Verfügbarkeit und der Flexibilität in monetäre Werte übertragen und den Investitionskosten für die Migration gegenübergestellt. Die Investitionskosten werden über das Verfahren des Total Cost of Ownership erfasst, wobei nach dem Differenzkalkül nur die variierenden Zahlungen betrachtet werden.

Prozesse der Personalwirtschaft

Personabrechnungsprozess

Einstellung eines Mitarbeiters

Reiseabrechnungsprozess

mögliche Kennzahlen

Kennzahl Definition
Verfügbarkeit ist die Fähigkeit eines Services seine regulären Fähigkeiten zu erfüllen. (DIN 40041)
Flexibilität ist die Empfindlichkeit eines Systems für Änderungen Flexibility and Its Measurement.

Short-term flexibility, which is the ability to deviate temporarily from a standard way of working, and long-term flexibility, which is the ability to easily change the standard way of working. On the Notion of Flexibility in Business Processes [1]. 6, 2006.

Eine weitere Art der Unterscheidung besteht in Betrachtung der Fähigkeit des Systems zum Umgang mit externen Änderungen (abarbeiten/bearbeiten neuer Aufgaben) und der Fähigkeit zum Umgang mit internen Änderungen Flexibility and Its Measurement.

Adaptivität ist die Eigenschaft eines Systems, sich an eine veränderte Umweit bzw. neue Bedingungen und Anforderungen selbst anzupassen. (von Oliver Bendel, Stefanie Hauske im Buch E-Learning: Das Wörterbuch [2004])

Verfügbarkeit

Flexibilität

  • Time to Modify Process

Wirtschaftlichkeitsanalyse

Wirtschaftlichkeit - bezeichnet das Verhältnis zwischen Ertrag und Aufwand. (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre von Wolfgang Korndörfer)

Kostenanalyse

  • Differenzkalkül

Total Cost of Ownership

Analyseablauf nach Okujava bzw. Gardner:

  1. Zielsetzung bestimmen - Das könnte in unserem Fall ein Streben nach Produktivitätserhöhung sein.
  2. Erhebungsvoraussetzungen schaffen - Die zu betrachtenden technischen Systeme sind festzulegen (mit gegebenenfalls vereinfachenden Annahmen), Datenquellen zu benennen und zur Verwendung stehenden Kalkulationsschemata vorzustellen.
  3. Instrumentarium festlegen - Dazu gehören der zeitliche Umfang, die finanziellen Bewertungsmodelle, sowie die Entscheidungsfaktoren(Wirtschaftlichkeit, Nutzwert).
  4. Analyse durchführen - Erst erfolgt eine Erfassung anhand Bestandsdaten oder Schätzung der Kosten. Ein anschließender Vergleich kann bei konkurrierenden Alternativen sinnvoll sein. Zum Schluß erfolgt die Bewertung der durchgeführten Analyse.
  5. Verbesserungen/Konzeption festlegen - Bei Alternativen können Techniken wie Szenarien, Simulationen oder Rentabilitätsbetrachtungen (Kosten-Nutzen-Betrachtungen) angewendet werden.
  6. Validierung durchführen - Erfolgt eher bei regelmäßigen Analysen, als Überprüfung bzw. Kontrolle.

Analyse des Nutzens

Literatur

Zur Flexibilität

Allgemein

Titel Autor Jahr Journal/ Buch Inhalt/ Einschätzung
Flexibilität im Geschäftsprozessmanagement-Kreislauf (Forschungsbericht) Eicker, S.; Nagel, A.; Schuler, P. M. Essen 2007 ICB - Research Report Bedeutung der Flexibilität

Definitionen (Nutzungsflexibilität, Änderungsflexibilität)

Flexibilitätsanalyse service-orientierter Architekturen zur Realisierung von Geschäftsprozessen Guido Laures Hamburg 2006 Entwicklungsmethoden für Informationssysteme und deren Anwendung (EMISA) Definition von Flexibilität eines Prozesses als Quotient von Wartbarkeit des Prozesses durch Aufwand der Umstellung des Prozesses.

Vergleich verschiedener SOA-Ansätze

In Herstellungsprozessen

Titel Autor Jahr Journal/ Buch Inhalt/ Einschätzung
Evaluating IT Investments in Construction - Accounting for Strategic Flexibility Martin A. Ekström and Hans C. Björnsson 2003 CIFE Technical Report #136
Efficient change management for the flexible production of the future Stilian Stanev, Hardy Krappe, Hischam Abul Ola, Konstantinos Georgoulias, Nikolaos Papakostas, George Chryssolouris, Jivka Ovtcharova 2008 Journal of Manufacturing Technology Management
Integration of flexible manufacturing and change management processes in a service-oriented architecture Krappe, H., Stanev, S., Ovtcharova, J. 2006 Proceedings of the IEEE International Joint Conferences on Computer, Information, and Systems Sciences and Engineering

Unter dem Gesichtspunkt des SOA-Controllings

Titel Autor Jahr Journal/ Buch Inhalt/ Einschätzung
Serviceorientiertes Prozesscontrolling —Unternehmensindividuelle Wirtschaftlichkeitsrechnungen zur Nutzung serviceorientierter Architekturen bei der Prozessgestaltung Jan vom Brocke and Christian Sonnenberg 2008 Service-orientierte Architekturen: Chancen und Herausforderungen bei der Flexibilisierung und Integration von Unternehmensprozessen Darstellung eines Verfahrens zu Berechnung von ROI durch Flexibilisierung anhand eines Demonstrationsunternehmens

Wirtschaftlichkeitsanalysen

Titel Autor Jahr Journal/ Buch Inhalt/ Einschätzung
Methoden zur Untersuchung der Wirtschaftlichkeit von Unternehmensportalen Shota Okujavaund und Ulrich Remus 2005 competence-site Vorstellung einiger Verfahren zur Kosten-, Nutzen- und Risikoberechnung
Wirtschaftlichkeitsanalyse von Informations- und Kommunikationssystemen Johannes Antweiler 1995
Serviceoriented architecture: A practical guide to measuring return on investment DiMare, J. 2006
Entwicklung und Evaluation eines Konzepts für die Umsetzung von EDI-Geschäftsprozessen in serviceorientierten Architekturen Bassim Aziz Safi Hannover 2008 Masterarbeit, Universität Hannover Vergleichbare Untersuchung für EDI-Geschäftsprozesse

leider ohne Soll-Architektur

Links

Flexibilität

Wirtschaftlichkeitsanalyse

Case Studies

Konferenzen

  • Workshop "Bewertungsaspekte Serviceorientierter Architekturen" der GI Fachgruppe "Software-Messung und -Bewertung" BSOA'08
  • 8. Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik - eOrganisation: Service-, Prozess-, Market-Engineering

Schlagworte

  • SOA-Controlling
  • Service-orientiertes Prozesscontrolling
  • Nutzenpotenziale
  • Flexibilität
  • Adaptivität
  • Agilität
  • SOA: Laut Definition des BITKOM handelt es sich bei einer SOA um ein Konzept, welches das Geschäft und die IT eines Unternehmens nach Diensten (Services) strukturiert. Diese sind modular aufgebaut und lassen sich zur Umsetzung von Geschäftsprozessen flexibel kombinieren. Die IT-spezifischen Bestandteile des Konzeptes werden durch eine IT- beziehungsweise System-Architektur umgesetzt, welche auf lose gekoppelten und technisch voneinander unabhängigen Services beruht, deren Interoperabilität auf offenen Standards basiert.
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